Dunkirk Team 5

18. Februar 2017 – 25. Februar 2017

Am 18. Februar kamen Magdalena und Anna in Dunkirk im Norden von Frankreich an. Den ersten Tag haben wir gebraucht um uns ein bisschen zu orientieren und uns im Camp zurecht zu finden. Dabei wurden wir vor allem von den anderen Volos sehr unterstützt. Der Fokus des Einsatzes sollte in dieser Woche vor allem auf der Arbeit im Women’s Center beruhen.

Zur Zeit unserer Ankunft wurde das Center gerade mit bunter Dekoration geschmückt, welche dann von der Decke und den Wänden hing. Es machte den Ort auf eine bestimmte Art und Weise ein bisschen fröhlich und wenn dann noch viele Kinder durch die Gegend wuselten, dann kam schon richtig leben in das Center. Vor allem an den „Free-shop-Tagen“ ging es richtig bunt zu in dem geschützten Bereich für die Frauen.

Da die Arbeit im Women’s Center aber erst um ungefähr 11:00 begann, haben wir beschlossen die Zeit am Abend und in der Früh im Warehouse zu verbringen. Unser Hintergrundgedanke war, die Zeit so gut wie möglich zu nutzen und wirklich unsere Zeit in Frankreich produktiv zu verbringen.

Das Warehouse ist im Prinzip sehr geordnet und es gibt mehr oder weniger ein System. Trotzdem haben wir den ersten Tag mit dem Sortieren von Windeln, Hygieneartikel und sonstigem verbracht. Es ist viel einfacher die Artikel und Kleidung an die Menschen im Camp zu verteilen, wenn man eine Ordnung hat und man nicht endlos viel Zeit mit dem Suchen der Gegenstände verbringen muss. Zuerst war ich ein bisschen erstaunt, über die Mengen an Windeln, aber bald schon habe ich verstanden, dass es auch einen sehr großen Bedarf davon gibt. Nicht nur die Babys und Kleinkinder, sondern auch die Frauen und jungen Mädchen benötigen Windeln für die Nacht.

Nachdem wir unsere Aufräumaktion erfolgreich beendet hatten, haben wir gemeinsam beschlossen uns dem Schuhraum zu widmen. Im Camp herrschte ein sehr großer Mangel an Schuhen, aber es ist sehr mühsam sich jedes Mal durch Kisten und Berge voller Schuhe zu wühlen um die passende Größe zu finden. Im Schuhraum gab es bereits eine Art System, die aber irgendwann aus Gründen des Zeitmangels aufgegeben wurde. Mit der Hilfe von zwei deutschen Mädchen gelang es uns nach 2 Tagen die Massen an Schuhen zu ordnen und für die Verteilung bereit zu machen.

Die Zeit im Women’s Center verbrachte wir entweder im Free-Shop oder wir bastelten mit den Kindern verschiedenes. Es war eine sehr interessante und auch herausfordernde Arbeit mit den Kindern. Trotzdem aber auch sehr schön!

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An unserem letzten Tag reparierten wir mit der Hilfe von Spendengeldern eine Außenwand. Diese war schon sehr demoliert und so pfiff der Wind in das Center. Nach längerem Nachdenken haben wir beschlossen eine Plane mit Schrauben zu montieren und mit Holzstäben den Druck auszugleichen sodass der Wind die Plane nicht erneut zerstören kann.

Am 25. Februar haben wir dann schließlich Frankreich wieder verlassen und haben uns auf den Heimweg gemacht. Wir sind sehr dankbar für die Unterstützung die wir bekommen haben und so viele Erfahrungen machen durften und die Situation für die Menschen im Camp zumindest ein bisschen verbessern durften!

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