Nadja Isabella Stoderegger

Personenbeschreibung

Da ich es immer recht schwer finde, mich selbst zu beschreiben, da ich von Tag zu Tag selber neue Facetten an mir erkenne, werde ich einfach auf ein paar Attribute zurückgreifen, mit denen mich meine lieben Freunde und Freundinnen gerne beschreiben. Demzufolge, bin ich ein sehr liebenswürdiger, positiver und hilfsbereiter Mensch mit einem offenen Wesen – manchmal recht aktiv und hochmotiviert, dann wieder ganz ruhig und entspannt. Ich liebe Reisen, Sprachen lernen und Essen aus verschiedensten Kulturen zu probieren und auch nachzukochen. Mein Lebensmotto ist ganz klar: „Es gheat anfoch mehr gschmust“, denn ich glaub, dass sich durch ein bisschen mehr Wärme und Nähe auf der Welt einiges ins Positive verändern würde. Und aja, eine Idealistin bin ich auch noch. Falls die werte Leserschaft das bis jetzt noch nicht selber gemerkt hat. 🙂

Motivation

Mittlerweile bin ich schon einige Zeit im Flüchtlingsbereich aktiv – angefangen habe ich mein Engagement in dieser Sache während meines Freiwilligendienstes in Italien, wo ich in einer Unterkunft für obdachlose männliche Italiener, aber vorrangig für Migranten und Asylwerber arbeitete. Da mich diese Arbeit neben den oft sehr traurigen Geschichten der geflüchteten Menschen und deren Familien, sehr inspiriert hat und ich mir bald sicher war, mal dauerhaft in diesem Bereich arbeiten zu wollen, wurde mir klar, dass ich mich auch weiter in dieser Hinsicht engagieren wollte. Also absolvierte ich ein längeres Praktikum in einer Flüchtlingseinrichtung für Jugendliche in Graz, nahm immer wieder an Demonstrationen für einen besseren Umgang mit Flüchtlingen in Europa teil, half vielen beim Deutschlernen, und zeigte manchen Flüchtlingen im Rahmen der Aktion „Welcome Tours“ meine Stadt, wobei ich so einige wahrlich wertvolle Begegnungen machen durfte.

Da es mir bald aber zu wenig wurde, nur vor Ort Zeit zu spenden und halt zu hoffen, dass sich was verändern würde, entschied ich mich dazu, mir die Zustände, die in den Medien immer beschrieben wurden, mal selbst genau anzusehen und aktiv was zu tun. So wurde ich auf die Aktion Weitblick aufmerksam und bin unheimlich dankbar für die unvergesslichen Erfahrungen, welche ich im Rahmen des Volunteerings in Dunkirk, Frankreich, machen und vor allem für die inspirierenden Menschen, denen ich auf dieser Reise begegnen durfte.

Ausbildung: Studentin der Sozialen Arbeit in Graz

Hobbies: lachen, Freunde, Reisen, Kochen+ Backen+ Essen, Sprachen lernen und die neuen Kenntnisse am besten gleich an Natives ausprobieren, lesen, ..

Einsatz: 
Dunkirk: 05.02.2017 – 15.02.2017